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Mountainbiker bei der 9. Rhodius-Brohltal-CTF
Wehr. „Es war wie immer klasse, super Organisation, prima
Verpflegung, sehr schöne Strecke und gutes Wetter. Ich war
jetzt zum 6. Mal bei euch und das wird nicht das letzte Mal
gewesen sein. Nachdem ich sonst immer die 38 km und 50 km
gefahren bin, habe ich in den letzten Jahren die kurze Strecke
gewählt, da mein Filius mit großer Begeisterung mit am Start
war. In diesem Jahr war es für mich ein sehr ambitioniertes
Vorhaben, ohne jegliches Training mit zufahren, es hat aber
trotzdem großen Spaß gemacht.“
So
fasste
ein Teilnehmer aus Köln seine Eindrücke von der neunten
RHODIUS-Brohltal-CTF im Internet zusammen und bringt damit die
schöne Stimmung einer gelungenen Radsportveranstaltung auf
den Punkt. Auch die beiden Veranstalter, Radsportfreunde
Brohltal und freiwillige Feuerwehr Wehr, die bei herrlichem
Radfahrwetter diesmal 523 Teilnehmern begrüßen konnten,
waren mit diesem Ergebnis mehr als zufrieden. Denn mit diesem
Ergebnis verpasste man den bisherigen Teilnahmerekord nur
knapp.
Bereits weit vor
der vorgesehenen Startzeit von 08.00 Uhr herrschte ein für
Sonntagmorgen ungewohntes reges Leben um die Römerhalle am
Ortsrand der Gemeinde Wehr. Viele der hoch motivierten
Teilnehmer konnten es kaum erwarten, mit ihrem Rad auf eine
der verschiedenen Strecken von19, 38 und 52 Kilometern durch
den Vulkanpark Brohltal/Laacher See zu gehen. Zu dem
„Stammpublikum“ zufriedener Teilnehmer aus den
Vorjahren, das inzwischen einen großen Teil der Gäste
ausmacht, gesellen sich immer mehr Mountainbiker aus der
hiesigen Region. Mit professionell gestalteten Werbeprospekten
sowie den schnellen Informationswegen des Internets sorgt man
zusätzlich dafür, dass Radsportfans auch weitere Anreisen in
Kauf nehmen.
So durfte man neben
Besuchern aus der Köln-Düsseldorfer Ecke auch wieder
Radsportler aus Aachen und Jülich begrüßen. Mit einer größeren
Gruppe waren auch die „Brexbachgemsen“ aus dem
Sayntal angereist. Die meisten der Teilnehmer verzichten dabei
inzwischen auf eine Wertungskarte des BDR und so stellte die
Gruppe der Wertungsfahrer mit 95 Teilnehmern gerade knapp 20
der Teilnehmer. Ähnlich
klein war diesmal auch die Zahl von 14 (13 in 2010) Schülerinnen
und Schüler. Erneut hatten es den Radsportlern an diesem Tag
die längeren Distanzen besonders angetan, denn mit 225
Teilnehmern kam diese Gruppe etwa auf die gleiche Zahl wie die
der mittleren Distanz. Jüngster Teilnehmer an diesem Tag war
Felix Walkenbach (RSC Weibern) mit 11 Jahren, während Eduard
Schäfer (RST Ochtendung) und Engelbert Hallfell (RSC
Eifelland Mayen) es auf stolze 72 Lenze brachten.
Gut angenommen
wurde auch das in diesem Jahr erstmals ins Programm genommene
Bergzeitfahren am Gänsehals. Über eine Distanz von 2
Kilometern und eine Höhendifferenz von 120 Metern konnte man
sich dieser Anforderung auf dem Streckenabschnitt von der
Annakapelle bis zur Brücke über dem Autobahnzubringer
stellen. Bester Teilnehmer war hier Dominik Faßbender (5:45
Min) vor Dieter Ackermann (5:57 Min) und Roland Oberhoffer
(6:13 Min). Beste Frau war Petra Baldich (8:37), während
Alexander Portz (9:04 Min) die Jugendwertung gewann.
Besonderen Wert
hatte man auch in diesen Jahr wieder auf eine gute Streckenführung
gelegt und dabei andere Streckenabschnitte aus Rücksicht auf
Wanderer und Walker von der Nutzung möglichst ausgeklammert.
Dazu hatten verschiedene Teams der Radsportfreunde Brohltal am
Vortag bereits über 400 Hinweisschilder nach einem
detaillierten Plan auf der Strecke verteilt. Zur Schonung der
Natur und einer besseren Kennzeichnung sind diese inzwischen
an eigens für diesen Zweck gefertigte Pfosten montiert. Alle
gefährlichen Straßenübergänge wurden während der
Veranstaltung mit Streckenposten besetzt, um die Teilnehmer an
diesen Stellen zusätzlich abzusichern. Den Kurfürstenweg vom
Tönissteiner Sprudel bis nach Bad Tönisstein musste man in
diesem Jahr ausklammern, da er durch Baumfällarbeiten
unpassierbar geworden war.
Versorgt wurden die
Radsportler wieder an den drei Verpflegungspunkten am
Erlenbrunnen in Mendig, der Schutzhütte im Laacher Wald und
bei der Familie Wagner am Tönissteiner Weg in Wassenach, die
mit ihrer Vielfalt inzwischen zu den Highlights bei der
RHODIUS-Brohltal-CTF zählen und sich in ihrem Angebot fast
schon gegenseitig Konkurrenz machen. Ob es die warme Suppe,
die selbstgebackenen Nussecken oder das gegrillte Backobst mit
Schinken sind, was den Radfahrern auf der Strecke angeboten
wird, alles sorgt mit dafür, dass man hier in der Beurteilung
der Veranstaltung immer wieder Bestnoten erhält. Abgerundet
wurde die Versorgung dann durch die Verpflegung an der Römerhalle,
wo man wieder mit Getränken, Wurst- und Käsebroten sowie
Spießbraten, Steaks und Würsten und natürlich einem
reichhaltigen Kuchenbuffet aufwarten konnte.
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