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Mountainbiker bei der 8. Rhodius-Brohltal-CTF
Wehr. „Ein großes Lob an die Veranstalter: es war eine tolle
Tour heute. Nicht endend wollende Uphills und Downhills, die
beste Verpflegung und bestes Wetter. Es hat alles gepasst. Ich
freue mich auf 2011.“
fasste ein Teilnehmer aus Bonn seine Eindrücke bei der achten
RHODIUS-Brohltal-CTF im Radsport-Forum zusammen und bringt
damit die tolle Stimmung einer schönen Radsportveranstaltung
auf den Punkt. Auch die Radsportfreunde Brohltal, die zusammen
mit der freiwilligen Feuerwehr Wehr diesmal 348 Teilnehmer
begrüßen konnten, waren mit diesem Ergebnis angesichts der
schlechten Wetterprognosen hoch zufrieden. Auch der
gleichzeitig in Boos stattfindende Lauf des Poison-Cups, einer
reinen MTB-Rennveranstaltung, und der Beginn der Osterferien
taten ihres dazu.
Von
alledem ließen sich die Veranstalter aber nicht entmutigen,
auch wenn ein kleiner Regenschauer gleich zu Beginn zunächst
dafür sorgte, dass es anfangs recht wenige waren, die sich
nach 08.00 Uhr mit ihrem Rad auf eine der verschiedenen
Strecken von 19, 38 und 52 Kilometern durch den Vulkanpark
Brohltal/Laacher See machten. Denn auf das
„Stammpublikum“ zufriedener Teilnehmer aus den
Vorjahren, das inzwischen einen großen Teil der Gäste bei
der CTF-Veranstaltung ausmacht, war auch diesmal Verlass.
Zudem hatten die professionell gestalteten Werbeprospekte
sowie die schnellen Informationswege des Internets zusätzlich
dafür gesorgt, dass einige Gäste wieder weite Anreisen in
Kauf genommen hatten.
So konnte man neben
Besuchern aus der Köln-Düsseldorfer Ecke auch Radsportler
aus Aachen, Jülich bis hin nach Wiesbaden begrüßen. Zwei
Teilnehmerinnen, die zur Zeit im Rheinland zu Gast sind, gaben
sogar Südafrika bzw. Kirgistan als ihre Heimat an. Mit einer
großen Gruppe waren auch die „Brexbachgemsen“ aus
dem Sayntal angereist, die mit Michael Meurer aus Wiesbaden
den amtierenden Deutschen MTB-Marathon-Meister der Feuerwehren
in ihren Reihen hatten.
Nicht ganz so groß
war diesmal die Zahl von insgesamt 26 Frauen (49 in 2009)
sowie die Zahl von 13 (20 in 2009) Schülerinnen und Schüler,
die ebenfalls wie die Männer mit großer Begeisterung das
Mountainbiken als Hobby betreiben. Erneut hatten es die längeren
Distanzen den Radsportlern an diesem Tag besonders angetan,
denn mehr als die Hälfte der Teilnehmer versuchte sich gleich
an der längsten Distanz an diesem Tage
Einen
festen Bestandteil der Veranstaltung bildeten wieder die
Mitglieder und Freunde der freiwilligen Feuerwehr Wehr. Ob bei
der Parkplatzsuche an der Römerhalle in Wehr, der
Streckenabsicherung an gefährlichen Kreuzungen oder der
Versorgung der Teilnehmer am Platz, überall sind sie zu einer
festen Stütze der Radsportfreunde Brohltal geworden. Auch in
der Organisation einer derart großen Veranstaltung hat sich
die gute Zusammenarbeit der neuen Vorsitzenden der
Radsportfreunde Brohltal, Liane Göbel, und ihres Vorgängers
Walter Gerharz, sowie Rolf Genn, Chef der freiwilligen
Feuerwehr Wehr , wieder bewährt.
Besonderen Wert
hatte man auch in diesen Jahr wieder auf eine gute Streckenführung
gelegt und aus Rücksicht auf Wanderer und Walker die von
diesen genutzten Passagen möglichst ausgeklammert. Dazu
hatten verschiedene Teams der Radsportfreunde Brohltal am
Vortag bereits über 400 Hinweisschilder nach einem
detaillierten Plan auf der Strecke verteilt. Zur Schonung der
Natur und einer besseren Kennzeichnung sind diese inzwischen
an eigens für diesen Zweck gefertigte Pfosten montiert. Alle
gefährlichen Straßenübergänge sind während der
Veranstaltung mit Streckenposten besetzt und sichern die
Teilnehmer an diesen Stellen zusätzlich ab. Ärgerlich ist
nur, dass auch in diesem Jahr wieder viele der erst am Samstag
aufgestellten Schilder von Unbekannten entwendet oder
mutwillig zerstört wurden.
Die Versorgung der
Radsportler wurde wieder durch die drei Verpflegungspunkte am
Erlenbrunnen in Mendig, der Schutzhütte im Laacher Wald und
bei der Familie Wagner am Tönissteiner Weg in Wassenach
sichergestellt, die inzwischen zu den Highlights bei der
RHODIUS-Brohltal-CTF zählen und sich in ihrem Angebot fast
schon gegenseitig Konkurrenz machen. Ob es die warme Hühnerbrühe,
die selbstgebackenen Nussecken oder das gegrillte Backobst mit
Schinken sind, was den Radfahrern auf der Strecke angeboten
wird, alles sorgt mit dafür, dass man hier in der Beurteilung
der Veranstaltung immer wieder Bestnoten erhält. Abgerundet
wurde die Versorgung dann durch die Verpflegung an der Römerhalle,
wo man mit Getränken, Wurst- und Käsebroten sowie Spießbraten,
Steaks und Würsten und natürlich einem reichhaltigen
Kuchenbuffet aufwarten konnte.
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