| Wehr.
"Ja, war ne richtig klasse Veranstaltung! Super
Wetter, prima Ausschilderung und alle Teilnehmer waren
gut drauf! An das Orga-Team muss man dann ja mal ein
fettes Lob geben. Die 52er Strecke hat super Spaß
gemacht. Na denn bis nächstes Jahr!" faßte ein
Teilnehmer seine Eindrücke von der 3. RHODIUS-CTF
Brohltal am vergangenen Sonntag zusammen und stellte dies
noch am gleichen Tag ins Internet ein. Damit reihte er
sich nahtlos in die vielen positiven Kritiken von fast
370 begeisterten Country-Tourenfahrern, die an diesem Tag
den Vulkanpark von der Römerhalle in Wehr aus unter die
Räder genommen hatten. Die Radsportfreunde Brohltal und
die Kameraden der freiwilligen Feuerwehr Wehr hatten
wieder gute Arbeit geleistet und ein ähnlich gutes
Ergebnis wie im Vorjahr erzielt. Unterstützt wurden die
beiden Ausrichter dabei wieder von der Firma RHODIUS, die
die CTF-Veranstaltung mit ihrer Gründung im Jahre 2003
gleich in ihre Förderung aufgenommen hatte. Auch das Wetter zeigte sich diesmal von
seiner besten Seite und hatte an diesem Tag wieder viele
radsportbegeisterte Gäste ins Brohltal gelockt, um die
verschiedenen Strecken von 19, 38 und 52 Kilometern durch
den Vulkanpark Brohltal/Laacher See in Angriff zu nehmen.
Vor allem die lange Strecke hatte es den Radsportlern an
diesem Tag angetan, die von über der Hälfte der
Teilnehmer gewählt wurde. Dabei hatten einige selbst
Anreisen von 100 und mehr Kilometern in Kauf genommen, um
z. B. aus Gießen oder Osnabrück bei der
Brohltal-Country-Tour mit dabei sein zu können. Darunter
waren auch 31 Frauen, die ebenfalls mit Begeisterung das
Mountainbikefahren als Hobby betreiben. Auch Gerald
Lichter, Geschäftsführer der Firma Rhodius und einer
der Initiatoren der Tour, ließ es sich an diesem Tag
ebenfalls nicht nehmen, mit auf die Strecke zu gehen. Und
mit wie viel Freunde so mancher das Radfahren betreibt,
zeigt eine kleine Geschichte am Rande. Denn ganz spontan
tauchte am Samstag ein Ehepaar aus dem Raum Düsseldorf,
angelockt durch die bereits am Vortag durchgeführte
Ausschilderung, in der Römerhalle auf, um sich über die
Veranstaltung zu informieren. Kurzerhand verschoben die
beiden daraufhin ihre Rückreise, suchten sich eine
Übernachtungsmöglichkeit im Brohltal und nahmen am
nächsten Tag an der Tour teil. Ein Münchener nutzte
seinen Besuch bei den Verwandten im Brohltal, um
ebenfalls an der RHODIUS-Countryfahrt teilzunehmen.
Die Vorbereitungsarbeit durch
Walter Gerharz, Vorsitzender der Radsportfreunde
Brohltal, und Rolf Genn, Chef der freiwilligen Feuerwehr
Wehr, und der übrigen Vorstandsmitglieder hatte sich
also wieder einmal ausgezahlt. Die Ausweisung von
zusätzlichen Parkflächen am Start sorgte ebenfalls für
einen geordneteren Ablauf wie auch die Erhöhung der
Anschreiber bei der Ausgabe der Startkarten. Bereits am
Vortag hatten die Radsportfreunde über 400
Hinweisschilder, die größtenteils noch an eigens für
diesen Zweck gefertigten Pfosten montiert waren, nach
einem detaillierten Plan auf der Strecke verteilt. An
allen Straßenübergängen waren Streckenposten
eingeteilt, die die Teilnehmer an diesen Gefahrenpunkten
zusätzlich absicherten. Die Versorgung der Radsportler
wurde durch drei Verpflegungspunkte am Erlenbrunnen in
Mendig, der Schutzhütte im Laacher Wald und am
Tönissteiner Weg in Wassenach sichergestellt.
Doch trotz guter Vorbereitung
musste Tourenwart Karl-Heinz Becker, der zusammen mit
Jürgen Glees die Streckenkontrolle übernommen hatte,
auch in diesem Jahr wieder vor und sogar während der
Tour etliche Teile der Streckenbeschilderung ersetzen,
die entweder in die falsche Richtung gedreht oder ganz
entfernt worden waren. Zum Glück wurde dies aber recht
früh bemerkt oder auch die Ortskenntnis einiger
Teilnehmer kompensiert und gemeldet. Ärgerlich sind
derartige Vorfälle natürlich trotzdem, die den
ehrenamtlichen Helfern das Leben unnötig schwer machen.
Wenn auch der ein oder andere
Gast mehr die sportlichen Höhepunkte der Strecke wie
steile Anstiege oder flotte Abfahrten schätzte, kamen
auch die landschaftlichen Reize des Vulkanparks in der
Kritik der Gäste nicht weniger gut weg. Denn bei
herrlichem Sonnenschein und ohne den üblichen Zeitdruck
blieb ihnen genug Gelegenheit, die schönen Aussichten
der Strecke ausgiebig zu genießen. Und dann waren da ja
noch die Versorgungsstationen auf der Strecke, die sich
in der Vielfalt und zusätzlichen Angeboten fast
überboten. Ein Gast fasste dies für sich wie folgt
zusammen: "Bei dem Angebot komme ich ja mit mehr
Gewicht Zuhause an, als wie ich gestartet bin." Und
so wundert es nicht, wenn man auch hier in der
Beurteilung der Veranstaltung die Bestnoten erhielt. Mit
dazu bei trug natürlich auch die Versorgung in der
Römerhalle, wo man neben verschiedenen Getränken,
Würstchen und Steaks wieder mit einem reichhaltigen
Kuchenbuffet aufwarten konnte. Mehr Informationen zur
RHODIUS-CTF Brohltal und den Radsportfreunden Brohltal
findet man auf der vereinseigenen Homepage
http://www.rsf-brohltal.de.
|