Mit
der Familie zum Buttermarkt

Am vergangenen Sonntag, 11. September, standen
bei den Radsportfreunden Brohltal einmal die
weniger radsportlich Aktiven sowie die Kinder des
Vereins im Mittelpunkt. Denn bei der dritten
Familienradwanderung, die in diesem Jahr über 21
Kilometer auf dem Ahrtal-Radweg von Altenahr nach
Adenau führte, hatten auch sie einmal
Gelegenheit zum Mitmachen. Dem entsprechend war
auch die Route gewählt, die abseits der Straße
meist auf der ehemaligen Trasse der Ahrtalbahn
verlief und damit auch keine nennenswerten
Steigungen bot. Leider hatte aber der nächtliche
Regen und ein etwas wolkenverhangener Himmel
über dem Ahrtal noch zu einigen kurzfristigen
Absagen geführt, so dass man mit insgesamt 23
Teilnehmern nicht ganz an die Vorjahreszahl
heranreichen konnte.
Nach kurzer Anreise traf man sich gegen 10 Uhr
auf dem Parkplatz an der Seilbahnstation in
Altenahr und konnte sich schon wenig später auf
den Weg nach Adenau machen. Doch kaum hatte man
den ersten Kilometer hinter sich gebracht, da
galt es auch schon den ersten Plattfuß zu
beheben. Aber mit fachkundiger Hilfe dauerte die
Reparatur nur recht kurz und schon wenig später
saß alles wieder auf den Rädern. In
gemächlicher Fahrt ging es dann weiter entlang
der Ahr und so wurde auch die Gelegenheit zum
Gespräch unter den Mitgliedern, das auf der
einen oder anderen RTF-Veranstaltung doch etwas
zu kurz gekommen war, fleißig genutzt.
Gegen Mittag traf man dann pünktlich in
Adenau ein, wo mit der Periferia am historischen
Buttermarkt ein wirklich nettes Mittagslokal auf
die Radsportfreunde aus dem Brohltal wartete. Das
Gebäude, eines der ältesten Häuser der Stadt,
war herrlich restauriert und auch die Speisekarte
hatte einiges Leckeres zu bieten, um sich für
die Rücktour genügend zu stärken.
Als sich die Radsportfreunde dann aber
nachmittags auf den Rückweg machten, wurde das
Wetter zusehend schlechter und ein allmählich
einsetzender leichter Nieselregen tat seines
dazu. Da kam der Gruppe die jetzt meist
abfallende Strecke doch sehr entgegen und sie
nutzten den Schwung, um dem Ausgangspunkt
Altenahr schnell entgegen zu streben.
Mehr oder weniger durchnässt verzichtete man
dort auf ein kurzes Einkehren und machte sich
stattdessen zeitig auf den Heimweg. Trotz aller
Wetterunbilden war man sich aber in der
Beurteilung der Tour recht einig. Es hatte allen
wieder viel Spaß gemacht und eine Wiederholung
im nächsten Jahr sollte fest ins Auge gefasst
werden.
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