Radtour in's
Sauerland!
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Am 25. Mai, am Tag nach Vatertag
Schwangen sich die Radsportfreunde Brohltal auf's
Rad
Und fuhren in Richtung Sauerland
Weil rennradmäßig noch unbekannt
Für uns war diese Region
Nach Oberkirchen zur Pension
Mit dem Namen ,,Sonnenschein"
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Bei Marco und Angela kehrten wir ein.
Rheintal - Sayntal - Westerwald
Waren überwunden bald
Bis Bad Marienberg liefs wie geschmiert
Weil der Verpflegungsbus mit sich führt
Kohlenhydrate in jeder Form
Das war vom Feinsten - einfach enorm
Getränke von ,,Brohler" für jeden
Geschmack
Der Bus war bis oben hin zugepackt.
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In Bad Marienberg wurde es dann ziemlich
schlimm
Denn bei Dieter Imig riss vorübergehend der Film
Den Notarzt mussten wir rufen und mit dem
Rettungswagen
Wurde er nach Hachenburg ins Krankenhaus gefahren
Die Radler fuhren weiter über Nisterau
Denn nach dem Motto: ,,Selbst ist die Frau"
Lösten die Damen logistisch das Problem
Trotz Hänger - mit Handy's - als würd' so was
täglich geschehn.
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Über Stein-Neukirch' links ist der
,,Stegskopf" zu sehn
Auf den Hügeln sich pausenlos Windräder drehn
Verlassen wir Rheinland-Pfalz, streifen
Nordrhein-Westfalen und Hessen
Der Magen knurrt, ich muss schnellstens was essen
Auch die Getränke gehen jetzt langsam zur Neige
Wir überqueren die Dill bei dem Städtchen
Haiger
Trotz Steigungen sind wir schneller als der Bus
Weil der ja alle Umleitungen fahren muss.
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Vor Diethölztal gehts dann lange Zeit
nur bergauf
Im Schatten im Wald wird noch mal durchgeschnauft
Dann geht es bergab, bald erreichen wir Mandeln
An dessen See die Spaziergänger lustwandeln
Wir quälen uns hoch mit dem letzten Tropfen
Doch die Nachricht aus dem Handy die läßt uns
jetzt hoffen:
Marco erwartet uns an einer schattigen Stelle
Und dann kommt auch der Bus - unsere fahrende
Quelle!
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Nur 50 Kilometer trennen uns jetzt noch
vom Ziel
Für den Martin ist das entschieden zu viel
Soweit ist der tags zuvor zu Fuß marschiert
Dementsprechend sind seine Füße lädiert
Über Bad Laasphe - Wiftgenstein und
Saßmannshausen
Geht's durch Wittgensteiner Land bis nach
Sassenhausen
Das Rothaargebirge baut sich links von uns auf
Deshalb geht's zweimal noch mächtig bergauf.
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Bad Berleburg und Dödesberg lassen wir
unter uns liegen
Es geht hinauf bis zum Aussichtspunkt Langewiesen
Wir rasten nur kurz, schießen für's Internet
noch ein Bild
Auf die Abfahrt nach Oberkirchen sind alle ganz
wild
Es wird leer jetzt beim Peter im Mannschaftsbus
Denn das letzte Stück -8 Kilometer, nur Schuss
Sind alle Radler auf ihren Rennrädem zu sehn
Bis in die Riemeseke zum Haus mit der 3 und der
10!
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Nach der Begrüßung gibt es zunächst
mal ein ,,Weizen"
Danach tun wir beim Duschen mit Wasser nicht
geizen
Dann müssen wir los, denn nur bis um Acht
Der Koch im Lokal für uns Essen noch macht
Wir trinken ein Bierchen - vielleicht sind es
auch zwei
Dazu ein Schnäpschen ,,Kahler Asten", das
muß jetzt mal sein
Und ziehn dann geschlossen in unser Heim
Klaus nehmen wir mit, denn der schlief am Tisch
bereits ein.
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Nach Schlaf und gutem Frühstück sind
dann alle wieder fit
Der Marco der bringt gleich die Straßenkarte mit
Die Route wird besprochen und um 11,00 Uhr
gestartet
Neugierig sind wir was uns heut wohl erwartet
Durchs traumhaft schöne Sorpetal geht's hoch zum
,,Kahlen Asten"
Am höchsten Punkt im Sauerland da läßt sich
gut rasten
Wir genießen Aussicht und Abfahrt, die Sonne
brennt heiß
Drum fahr'n wir nach Winterberg und essen ein
Eis.
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Imig's sind da, Dieter geht's schon
recht gut
Wir sind alle erleichtert und machen im Mut
Über Silbach - Siedlinghausen - Westernbödefeld
Bergauf und bergab, eine Strecke die gefällt
Fährt Müllers Brigitte, das ist wohl der Hit
Alle Steigungen auf dem Rennrad ganz locker mit.
Bei der Planung hat der Marco sich Mühe gegeben
Damit wir das schöne Sauerland auch richtig
erleben.
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Bad Fredeburg - Gleidorf und hoch auf
die Grafschaft
Dann ist die Saulerland-Rundfahrt geschafft
Zur Belohnung gibt's ne Fete und es wird lecker
gegrillt
Und ganz nebenbei der Durst auch gestillt
Es wird ein schöner Abend, bei Bier und bei Wein
Gegen die Kühle ein Schnäpschen sonst frieren
wir ein
Noch ein bisschen aufgeräumt, was sein muss das
muss
So gegen Mitternacht ist dann aber Schluss.
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Nach dem Frühstück wird gepackt, die
Räder verladen
Der Bus wird gesäubert und dann geht's ans
Zahlen
Wir sagen adieu, es war alles sehr schön
Und freuen uns schon auf ein Wiedersehn
Beim Wandern oder Rodeln im Sauerland
Eine schöne Pension ist uns jetzt ja bekannt.
Die Rückfahrt bis Olpe ist landschaftlich schön
Danach wir dann nur noch die Autobahn sehn.
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Ohne Probleme kommen wir gut nach Hause
Es bleibt keine Zeit für ne Pinkelpause
Denn in Monaco startet Schumi um 14,00 Uhr
Dabeisein ist alles, und sei's auch am Fernseher
nur
Auf's Nachtreffen freue ich mich bereits heute
Die Tour die war Klasse, lauter nette Leute
Genau 250 km mehr in den Beinen drin
Die Frage heißt jetzt: Wo geht's nächstes Jahr
hin?!
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Robert Hoss, Bad Breisig
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