Rückblick
auf Mallorca unsere gemeinsame Woche
vom 23. 29. März 2000
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So ihr Lieben, jetzt hat leider der
letzte Tag angefangen,
wie schnell ist doch unsere gemeinsame Zeit
vergangen.
Im Rückblick war es eine Woche schöner
als man konnte hoffen
seit wir uns letzten Mittwoch im Zug haben
getroffen.
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Schon morgens um 0500
Uhr fühlten wir uns alle recht wohl,
wir, die Teilnehmer aus Gönnersdorf, Lützingen,
Mendig und Burgbrohl.
Bei Sonnenschein sind wir pünktlich in
Düsseldorf gestartet
und wurden in Mallorca schon von Sabine erwartet.
Die Begrüßung in Palma fiel dann auch sehr
innig aus,
der Papa sooooo lang in Kur - und das Kind schon
ewig nicht mehr zu Haus`.
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Danach brachte uns TUI mit dem Bus
recht schnell
nach SA
COMA
in unser 4 Sterne Hotel.
Dort wurde dann fix Quartier gemacht,
vielleicht nicht ganz so wie Marlene
gedacht.
Obwohl Walter seit vier Wochen nicht mehr zu
Haus
suchte er sich den Heinz als Zimmergenossen aus.
So mußte Frau Gerharz sich dann dem Schicksal
ergeben
und für eine Woche neben Sabine ins Bettchen
rein legen.
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Aber für Norbert und Alwin war es
noch schlimmer
die hatten nämlich direkt neben der Animation
ihr Zimmer.
Daneben, - in Zimmer 68 breiteten sich aus
die beiden Gefährten der Ralf und der
Klaus.
Und unten in Paterre fanden sich dann ebenso
der bisherige Mountenbiker Armin mit
dem modisch-drahtigen Marco.
Bei der Schlüsselverteilung als letztes
Zweiergespann
kamen schließlich noch Jürgen und Stefan dran.
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Als dann endlich alle untergebracht
kam man wieder schneller zusammen als man
gedacht.
Voller Ungeduld wurde der Weg Richtung Sportzentrum genommen
um für jeden ein geeignetes Bike zu bekommen.
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Auf Grund der verschiedenen Größen
tat es Not
zu buchen die Räder blau gelb
und rot.
Der Preis für Ultegra, Schauff und Cheker-Pik
war sofort in bar zu zahlen,
danach erst wurden montiert die SPS- oder die
Look- Pedalen.
Zuzüglich erhielt jeder Tacho, Pumpe und Flasche
sowie Rucksack, Karte und Werkzeugtasche.
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Jetzt ging es zum Essen mit Buffet
nach Wahl
am großen runden Tisch im Speisesaal.
Daran war Platz für die schnellsten acht Mann
die etwas lahmeren setzten sich neben dran.
Was nun zu beobachten war fast ein
Phänomen
welche und wieviel Speisen in nur einen
Magen rein gehn.
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Am Donnerstag dann der Prolog
fast schon ein Clou
alle zusammen 85 km - bis SON SERA NOU.
Doch leider wurde man schon auf halber Strecke in
Schrecken versetzt,
weil Klaus unterwegs vom Fahrrad gefallen
und sich am Bein arg verletzt.
Aus seinen Wunden floss in kleinen Strömen das
Blut
und Alwin wußte es hört auf - wenn man
Pflaster drauf tut.
Später im Hafen, des Präsidenten ehemaligem
Urlaubsort
da waren Kläuschens Schmerzen fast wieder fort.
War es die Ruhe, der Ausblick aufs Meer
oder der Milchkaffee
jedenfalls sagte er: Es tut schon gar nicht
mehr weh!
Trotzdem hatte er sich noch einen Besuch beim
Arzt vorgenommen
und am nächsten Morgen für 100 DM eine
Tetanusspritze bekommen.
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Am Freitag waren
somit nur noch elf Radler zu sehn
auf der nächsten Strecke, bravourös
ausgearbeitet von Ralf van Veen.
Doch weil Marlene nach den ersten 25 km ins
Schwitzen gekommen
erbarmte sich Walter und hat einfach mit ihr eine
Abkürzung genommen.
Alwin, Stefan und der Heinz waren danach nicht
mehr zu halten
und mußten sich daher selbst ihre 100 km Strecke
gestalten.
Der Computer der restlichen vier Pedaleure zeigte
später
immerhin Schnitt 22,8 - und stolze 75
Kilometer.
Während die einen abends aufmerksam dem
Animationsprogramm folgten,
die anderen, nicht immer ganz leise, ihrem
Kartenspieltrieb den Tribut zollten.
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Der Samstag nahm folgendermaßen
seinen Lauf,
man teilte sich rasch in drei Gruppen auf.
Die Stärksten machten sich auf eine
schnelle und größere Tour
die anderen über CALA RATJADA und ARTA kamen auf
80 km nur.
Und auch der Walter radelte heute nicht besonders
viel,
er zog es vor, mit seinen Frauen zu reisen im
Automobil.
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Der Sonntag wurde wegen der
Erholung nur als Ausgleichstag angesehn
bis PORTO-CHRISTO und zurück hatte man lediglich
55 km auf dem Tacho stehn.
Selbst ein riesiges Hagelgewitter machte den
Akteuren nichts aus,
die kamen lediglich nass, ähnlich wie
begossene Pudel nach Haus.
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Die Montagstour der Stärksten durch
Mallorcas Eifel
war der diesjährige Höhepunkt ganz
ohne Zweifel.
Nachdem nach unendlicher Debatte war gereift der
Entschluss
fuhr man nämlich in die Berge, mit einem PKW
sowie einem Bus.
Drei Pässe wurden von sieben Mann mutig in
Angriff genommen
wodurch ca. 2.000 Höhenmeter als Ergebnis sind
rausgekommen.
Auch für zwei andere hatte der Tag seinen
besonderen Wert
immerhin 105 km nach CALA DOR und PETRA,
für Ralf und Norbert.
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Am Dienstag blies ein Wind und
es war recht kalt,
daher gabs nur Spaziergänge - zum Strand
durch den Wald.
Wer da nicht dabei war, der machte sich froh
als Massentouristen in der Drachenhöhle
von PORTO-CHRISTO.
Mit dem Linienbus fuhren sie nämlich morgens
hinaus,
der Armin, der Alwin, der Jürgen und der Klaus.
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Sonst war an dem Tag nicht mehr viel
zu erleben
denn nachmittags hieß es die Räder
abgeben.
Dabei erhielt jeder noch die verdienten Socken
nach Wahl
und dann ab zum letzten gemeinsamen
Abendmahl.
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Da saßen sie nun befreit,
total unverkrampft
und haben noch einmal ganz kräftig gemampft.
Nachdem man später noch ein paar Bierchen
genossen
wurde auch der Tag vergnüglich mit Spielchen
beschlossen.
Der Mörder kniepte getroffen
gelogen
der Klaus mit 2 Fingern zur Decke gehoben
all das hat recht viel Freude gemacht,
und Alwin hat sich dabei halbtot gelacht.
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Heute, Mittwoch Morgen haben wir uns
hier zum Fototermin getroffen
dass die acht Tage euch gefallen haben
das will ich mal hoffen.
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Ich glaube zu erkennen, diese Woche
hat uns allen was gebracht,
und ich denke, mit dieser Aussage habe ich nicht
zuviel gesagt.
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Nicht nur sportlich, - was ja nun
unsere Topform beweist,
nein, - bestimmt auch eine Menge für unseren
Gemeinschaftsgeist.
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In diesem Sinne, all denen, die
sich für uns viel Mühe gemacht
sei an dieser Stelle ein herzliches DANKE gesagt.
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Als mein persönliches Fazit kann ich
zusammenfassen,
dass Hetzer und Nörgler zu uns gar nicht passen,
denn wir können von innen zufrieden und
von außen schon braun
erwartungsvoll und zuversichtlich in die kommende
Radsaison schaun!!!
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Norbert
Geilen
Sa Coma,
29.03.00
115 Uhr
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